Ich habe Zeichnungen von Alex, Christian, Constanze, Consuelo, Giacomo, Giuliano, Ernestine, Ero, Fabienne, Irma, Jeremy, Jörg, Karin, Karsten, Katja, Lara, Manuela, Michele, Miriam, Sabine, Stefano und Thorsten gemacht und werde sie von noch weiteren machen. Die einen haben mir Modell gesessen und die anderen werden es auch tun.

Vor ihnen habe ich Zeichnungen von Marijana und Matea, Mia und Dolina, Fijolić und Švabo, Ivana und Marko, Miranda und Stanko, Barbara und Lucija, Deša, Ivana, Jelena und Zdravka, Igor und dem anderen Igor, Sanja und Nera gemacht. Nera ist zwar ein Hund, aber ich habe auch die Buche und den Bach, der in der Sonne glitzert, und den Jungen Baum und die Alte Kastanie und die Roten Felsen gezeichnet, die mir ebenfalls Modell gestanden haben. Aber das war irgendwie anders, diese Zeichnungen habe ich gemacht, weil sie mir als Vorlagen für Gemälde dienten (wie die Fotos, nach denen ich manche Menschen und Dinge gemalt habe).

Was will ich eigentlich erreichen, wenn ich mich bemühe, das Gesicht, das ich vor mir sehe, getreu wiederzugeben? Auf diese Frage kann ich keine vernünftige Antwort geben. Vielleicht ist es für mich wichtig, mit diesen Menschen zusammen zu sein, ihnen von Tag zu Tag stundenlang gegenüberzusitzen und jenes leise Unbehagen, jene leichte Aufregung zu verspüren, wenn sich unsere Blicke begegnen.

Alle Zeichnungen dieser 2005 angefangenen Serie wurden mit Bleistift und Buntstiften auf Papier im Format 40×30 cm angefertigt (netto Format der Zeichnung 29,5×21 cm).